Freitag, 16. Januar 2009

Karijini-Nationalpark

Ich erlaube mir jetzt einfach, 2 Tage zusammen zufassen. Wir waren Ausgucke Besuchen, Spazieren, Wandern und Baden in dem Schluchtensystem, für das der Karijini-NP bekannt ist. Wir hatten beinahe Dschungelgefühle in einer eher breiteren Schlucht, in der Eukalyptus- und Papierrindenbäume wuchsen, es gab aber auch enge und schattige Schluchten und am Ende des Weges war eigentlich jedes Mal ein Badepool, einmal mit Wasserfall, ein anderes Mal mit einem Seil, an dem man sich in den Pool hinunter gelassen hat. Unseren letzten angepeilten Badepool haben wir allerdings nicht erreicht: Erst ging es die Schlucht hinunter, am Ende mit Hilfe einer Leiter. Dann sind wir die Schlucht entlang gelaufen, durch Wasser gewatet, dann geschwommen, einen Mini-Wasserfall überwunden hinab in ein “Amphietheater“, nach dem ersten Stück von dem „Spider-Walk“ wollte ich nicht mehr weitergehen. Für den Rest des Weges hätten mir 1. Schuhe und 2. – ich gebe es ja zu – ein bisschen mehr Mumm in den Knochen gefehlt. Wunderschön war es trotzdem, dorthin würde ich auf jeden Fall jederzeit wieder hingehen, auch wenn der Boden dermaßen aufgeheizt war, dass wir mehr in einer Schwitzkammer als in einem Zelt übernachtet haben. Am zweiten Tag hatte es geregnet, was der unbefestigten Straße nicht gerade gut bekommen war, wir hatten aber glücklicherweise am nächsten Morgen keine Probleme, die Straße zu erreichen.
Übrigens haben wir auch Asbest gesehen. Bin ich eigentlich alleine damit, dass ich dachte, das sei ein künstliches Produkt?










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